E-Mail-Adresse
 
 
Das Energieportal Header Grafik

Auch bei Hitze cool bleiben

Hochsommer ist schön, Hochsommer ist anstrengend. Einerseits freuen wir uns über hohe Temperaturen und genießen die Tage im Schwimmbad und die Abende im Biergarten. Andererseits kann es auch ganz schön anstrengend werden, wenn man in überhitzen Räumen arbeiten oder schlafen muss. Wohltemperierte Kühlung kann Abhilfe schaffen. Man wird wieder konzentrierter, leistungsfähiger und kann besser schlafen. Allerdings muss die Kühlung fein abgestimmt sein, denn zu große Kälte oder Zugluft erreichen das Gegenteil.

Die richtige Größe: Wer in seinen eigenen vier Wänden ein Klimagerät möchte, muss zuerst klären, welche Kühlleistung für welche Räume gebraucht wird. Der Fachmann berechnet dann den Bedarf nach individuellen Vorgaben. Eine Faustregel besagt, dass bei privater Nutzung etwa 60 Watt pro Quadratmeter benötigt werden. Im gewerblichen Bereich kann man diese Faustregel nicht anwenden, da dort wesentlich mehr Faktoren zur Berechnung der richtigen Leistung beitragen.

Gerätebauarten für den privaten Nutzer:

  • Mobile Klimageräte, die in Baumärkten oder im Versandhandel angeboten werden, sind sofort und ohne Montage einsetzbar.
  • Fenstergeräte werden in die Wand eingebaut.
  • Splitgeräte bestehen aus einem Außengerät mit Kältemaschine und einem Innengerät, das die Kälte verteilt.

Laut und teuer: Mobile Geräte und Fenstergeräte machen den Bewohnern allerdings durch hohe Energiekosten, teilweise störende Geräusche oder auch unangenehme Zugluft bei nur sehr begrenztem Nutzen oft mehr Ärger als Freude. Splitgeräte hingegen erfordern meist eine kostenintensive Installation und auch sie verbrauchen Strom, der sich bei den Energiekosten niederschlägt.

Energielabel: Wichtig bei der Anschaffung ist deshalb, auf das Energylabel zu achten. Es gibt Auskunft über die Energieeffizienz des Geräts (A = sehr gut; G = wenig effizient)

Energieeffiziente Methoden zur Raumkühlung

Sind Modernisierungsmaßnahmen in größerem Umfang geplant, lassen sich Wohnräume mit energieeffizienteren Methoden kühlen.

  • Passivhaus: Gute Dämmung und eine Lüftungsanlagen sorgen hier auch im Sommer für niedrige Temperaturen. Was gegen Kälte wirkt, hilft auch bei Wärme – wenn es draußen heiß ist, herrscht im Passivhaus angenehme Kühle. Durch die gute Außendämmung bleibt im Sommer die Hitze draußen. Durch die Lüftungsanlage kann sich die heiße Luft im Haus nicht stauen – die aktive Dauerlüftung füllt die Räume mit Frischluft. Aber Achtung: eine Lüftungsanlage ist keine Klimaanlage, das heißt, die Luft kommt nicht in direkten Kontakt mit der frischen Zugluft.
  • Flächenheizungen: Wer im Winter mit Flächensystemen, wie einer Fußbodenheizung seine Räume erwärmt, kann sie im Sommer damit kühlen. Im Winter wird das Wasser zum Heizen erwärmt, während es im Sommer einfach kalt durch die Leitungen fließt und damit die Räume effektiv abkühlt. Das System zeichnet sich durch einen niedrigen Energieverbrauch aus, da durch die großen Flächen die richtige Raumtemperatur schnell erreicht und gehalten wird.

Herstellerinformationen zu Kühlungsanlagen

Anlagentechnik Kühlung
Lesezeichen erstellenblinkbitsBlinkListco.mmentsdel.icio.usdigg.comFurlMa.gnoliaMister WongSpurlTechnoratiYahooMyWeb
Seite weiterempfehlen