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Bundesweite Förderprogramme

Energieeffizienz und Umwelt: Der Bund ist interessiert daran, Energieeffizienz im Wohnbau voranzutreiben, um den Energiebedarf der Bürger weiter zu senken und damit der Umwelt mit weniger CO2-Emissionen Gutes zu tun. Wer sein Haus energieeffizient auf Vordermann bringen möchte, steht mit der finanziellen Belastung also nicht alleine da. Der Bund hat zahlreiche Möglichkeiten geschaffen, wie der Häuslebauer oder der Altbausanierer an günstiges Geld oder an finanzielle Unterstützung für sein Vorhaben gelangt.

Die Förderungen des Bundes im Einzelnen

KfW-Bank
Eine der wichtigsten bundesweit fördernden Institutionen ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW-Förderbank. Unter dem Namen Bauen, Wohnen, Energie sparen bietet sie verschiedene Darlehensprogramme für Bau- und Sanierungsvorhaben, darunter fünf für Wohnimmobilien, an. [mehr]

BAFA
Das Bundesamt für Haus- und Wohnungseigentümer, kurz BAFA, unterstützt mit seinen Fördermitteln zum einen die Vor-Ort-Energiesparberatung und vergibt zum anderen Fördergelder für Projekte im Bereich Solarkollektoranlagen und Biomasseanlagen. Die Förderung erfolgt als Festbetragsfinanzierung durch nicht rückzahlbare Zuschüsse. [mehr]

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
Durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz sind die Betreiber der Stromnetze bundesweit seit 2004 gesetzlich verpflichtet, Strom aus erneuerbaren Energiequellen komplett abzunehmen und mit vorgeschriebenen Sätzen zu vergüten. Der gezahlte Betrag je eingespeiste Kilowattstunde ist in der Regel höher, als der Preis, den ein Verbraucher für seinen Strom zahlt. [mehr] 

Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK)
Kraft-Wärme-Kopplung, kurz KWK, ist die gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Strom, bei der mehr als 90 Prozent der eingesetzten Energie verwertet werden kann. Durch die Regelungen des Gesetzes erhalten Betreiber einer KWK-Anlage von ihrem Netzbetreiber vor Ort einen Zuschlag für den ins Netz der allgemeinen Versorgung eingespeisten KWK-Stroms. [mehr]

Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen
Nachwachsende Rohstoffe sind land- und forstwirtschaftlich erzeugte Produkte, wie Wolle, Flachs, Hanf oder Getreide. Sie können auch zur Erzeugung von Wärme und Strom dienen. Das Bundesförderprogramm soll deren Verwendung nachhaltig steigern. Gefördert wird der Kauf von Dämmstoffen für die Wärme- und Schallisolierung, die in der Förderliste Dämmstoffe aufgelistet sind. [mehr]

Umweltbank
Die Umweltbank fördert ökologische Neubauvorhaben und Altbausanierungen. Die Zinssätze der Darlehen richten sich nach dem Umweltstandard des Hauses: je ökologischer der Hausbau, desto günstiger sind die Konditionen der Umweltbank. Anträge können direkt bei der Umweltbank gestellt werden. Ausführliche Informationen unter www.umweltbank.de.

Dorferneuerung und ländliche Entwicklung
Im Rahmen des Sonderkreditprogramms Dorferneuerung und ländliche Entwicklung werden Investitionen gefördert, die der Weiterentwicklung ländlicher Regionen unter anderem durch Verbesserung des Wohnungsangebotes dienen. Dazu gehört der Erwerb, die Erhaltung und Gestaltung landwirtschaftlicher Gebäude, auch wenn diese nicht mehr betrieblich genutzt werden, sowie deren Ausbau und Erweiterung. Informations- und Antragsstelle ist die Landwirtschaftliche Rentenbank: www.rentenbank.de.

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Tipps zu Förderprogrammen: Verschiedenste Förderprogramme unterstützen Sie beim Hausbau oder Wohnungskauf sowie der Modernisierung und Sanierung von Immobilien. Ein paar grundlegende Regeln sollten Sie dabei generell beachten. [mehr]