Den eigenen Strom verkaufen

Durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sind die Betreiber der Stromnetze bundesweit seit 2004 gesetzlich verpflichtet, Strom aus erneuerbaren Energiequellen komplett abzunehmen und mit vorgeschriebenen Sätzen zu vergüten.
Die erhöhte Einspeisevergütung soll den Bau von Anlagen zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien fördern, indem diese in den Bereich der Wirtschaftlichkeit gebracht werden. Der gezahlte Betrag je eingespeiste Kilowattstunde ist in der Regel höher, als der Preis, den ein Verbraucher für seinen Strom zahlt. Aus diesem Grund lohnt es sich, den kompletten Strom, den zum Beispiel die eigene Solarstrom-Anlage erzeugt, in das Stromnetz einzuspeisen.
Antragsberechtigt sind Betreiber von Stromerzeugungsanlagen aus Erneuerbaren Energien, dazu gehören Wasserkraft einschließlich der Wellen-, Gezeiten-, Salzgradienten- und Strömungsenergie, Windenergie, solare Strahlungsenergie, Geothermie, Energie aus Biomasse einschließlich Biogas, Deponiegas und Klärgas sowie aus dem biologisch abbaubaren Anteil von Abfällen aus Haushalten und Industrie.
Informationen und Anträge bekommen sie von Ihrem zuständigen Energieversorgungs-unternehmen oder Netzbetreiber vor Ort.
Die vorgeschriebenen exakten Vergütungssätze finden Sie im Internet unter: www.erneuerbare-energien.de/inhalt/5982

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Nachrichten
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5. January 2012 So viel Solarenergie wie noch nie Rekordproduktion: Deutsche Solarstromanlagen deckten 2011 den Strombedarf von ThüringenDas Jahr 2011 geht mit einem Rekord bei der Solarenergie-Erzeugung zu Ende. Die Solaranlagen in Deutschland produzierten 2011 mehr als 18 Milliarden Kilowattstunden Strom, teilte der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) zum Jahreswechsel mit. Das sind 60 Prozent mehr als noch im Vorjahr und entspricht in etwa dem Stromverbrauch von Thüringen - einer Strommenge, mit der rechnerisch 5,1 Millionen Haushalte ein Jahr lang versorgt werden können. Auch die Solarwärme-Nutzung legte 2011 nach Verbandsangaben deutlich zu. "Solarenergie ist zum unentbehrlichen Bestandteil für eine erfolgreiche Energiewende geworden", sagte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. |
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17. September 2007 Erneuerbare Energien bringen mehr Jobs als gedachtLaut einer Studie im Auftrag des deutschen Bundesumweltministeriums bot der Wirtschaftszweig 2006 bereits 235.000 Beschäftigten Arbeit. Das bedeutet ein Plus von fast 50 Prozent gegenüber dem Jahr 2004 und gut 20.000 Stellen mehr als in bisherigen Abschätzungen vermutet. Bis 2020 sind rund 400.000 Arbeitsplätze möglich. |
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19. July 2007 Gabriel will Solarstrom-Vergütung senkenBundesumweltminister Gabriel hat in einem Interview mit der Märkischen Oderzeitung festgestellt, die Solar-Branche sei derzeit "überfördert" und eine Korrektur der Einspeisevergütungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz für die Jahre 2009 und 2011 angekündigt. |
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5. July 2007 Erneuerbare-Energien-Gesetz: eine ErfolgsstoryDas EEG zeigt seit seiner Einführung vor sieben Jahren eine Erfolgsbilanz. Mit seiner Hilfe konnte in Deutschland der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch auf heute über 12,5 Prozent verdoppelt werden. Alleine die Stromproduktion der in den vergangenen zwölf Monaten neu ans Netz gegangenen Kraftwerke, die Wind, Sonne, Bioenergie und Wasser einsetzen, entspricht der Stromerzeugung von zwei großen Atom- oder Kohlekraftwerken. |
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29. December 2006 Erneuerbare-Energien-Gesetz: Entlastung stromintensiver UnternehmenUnternehmen, die aus technischen Gründen besonders viel Strom verbrauchen, wie beispielsweise Aluminiumhütten oder Betreiber von Straßenbahnen, werden im kommenden Jahr erneut bei ihren Energiekosten entlastet. Begünstigt sind 330 Firmen des produzierenden Gewerbes und 42 Bahnunternehmen. Das Gesamtvolumen ihrer Entlastung beträgt 2007 etwa 365 Millionen Euro. |
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