Förderungen für Regenerative EnergieUm die Erzeugung von Kohlendioxid zu reduzieren, werden Maßnahmen zur Energieeinsparung sowie der Nutzung so genannter Regenerativer oder Erneuerbarer Energien von Bund und Ländern gefördert.
Für Betreiber von Anlagen, die Regenerative Energie produzieren – also Strom, der aus Wasserkraft, Wind- und Sonnenenergie, Geothermie, Deponiegas, Klärgas, Grubengas oder aus Biomasse gewonnen wird, gibt es diverse Fördermöglichkeiten.
- Zinsgünstige Kredite im Rahmen der Förderprogramme CO2 Gebäudesanierung, Wohnraum modernisieren, Ökologisch Bauen und Solarstrom erzeugen der KfW-Förderbank
- Sonderkreditprogramm Dorferneuerung und ländliche Entwicklung über die Landwirtschaftliche Rentenbank.
- Nicht rückzahlbare Zuschüsse des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für die Errichtung von Biomasseanlagen und Solarkollektoranlagen (zur Zeit ausgesetzt).
- Erhöhte Einspeisevergütung von den Netzbetreibern der öffentlichen Stromnetze im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).
Der gezahlte Betrag je eingespeiste Kilowattstunde ist in der Regel höher als der Preis, den ein Verbraucher für seinen Strom zahlt. Aus diesem Grund lohnt es sich, den kompletten Strom, den zum Beispiel die eigene Solarstrom-Anlage erzeugt, in das Stromnetz einzuspeisen. Informationen und Anträge bekommen Sie von Ihrem zuständigen Energieversorgungsunternehmen oder Netzbetreiber vor Ort. Die vorgeschriebenen exakten Vergütungssätze finden Sie im Internet unter: www.erneuerbare-energien.de/inhalt/5982/ - Spezifische Förderprogramme der Länder, der Kommunen oder der Energieversorger bieten zinsgünstige Kredite oder direkte finanzielle Zuschüsse. Die Förderprogramme werden oft jährlich neu aufgelegt und sind über die Umwelt- oder Wirtschaftsministerien der Landesregierungen in Erfahrung zu bringen. [mehr]
- Förderung in Form von steuerlichen Vergünstigungen (Abschreibungsmöglichkeiten) durch die Finanzämter.
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