Energieforschungspolitik

Die Bundesregierung legt die Ziele und Schwerpunkte ihrer Energieforschungspolitik sowie die zugehörigen Fördermechanismen in einem mehrjährigen Programm fest. Die Zuständigkeit für die einzelnen Forschungsschwerpunkte ist auf mehrere Bundesministerien verteilt. 

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Nachrichten
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1. February 2012 Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt veröffentlichen den Umweltwirtschaftsbericht 2011Mit dem Umweltwirtschaftsbericht 2011 wird zum zweiten Mal nach 2009 ein Bericht über den Stand, die Herausforderungen und die Perspektiven der Umweltwirtschaft in Deutschland vorgelegt. Er zeigt, dass Deutschland auf dem Weg zu neuem, umweltverträglichem Wachstum schon erhebliche Fortschritte gemacht hat. Heute werden zum Erwirtschaften der gleichen Erträge deutlich weniger Rohstoffe, Flächen und Energie benötigt und weniger Schadstoffe ausgestoßen als noch vor zehn Jahren. |
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16. January 2012 Forschungsprojekt zum Brandschutz an Photovoltaik-Anlagen: Wissenschaftliche Analyse von Schadensfällen angelaufenÜber eine Million Photovoltaik-Anlagen sind in Deutschland bereits installiert. Seit Beginn der Nutzung von Photovoltaik spielen die Themen Sicherheit und Brandschutz eine wesentliche Rolle. Mit Erfolg: Bislang wurden durch Photovoltaik-Anlagen nur wenige Brände verursacht. Trotzdem ist das Thema für die breite Öffentlichkeit und Branche bedeutend, denn die Erzeugung von Strom durch Photovoltaik wird weiter eine wachsende Rolle im Energiemix spielen. Ein Forschungsprojekt zum vorbeugenden Brandschutz bei Photovoltaikanlagen unter Federführung von TÜV Rheinland und Fraunhofer ISE, das Ende 2010 gestartet ist, wird deshalb bis 2014 Brandrisiken nochmals anhand von Labortests wissenschaftlich analysieren. |
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5. January 2012 So viel Solarenergie wie noch nie Rekordproduktion: Deutsche Solarstromanlagen deckten 2011 den Strombedarf von ThüringenDas Jahr 2011 geht mit einem Rekord bei der Solarenergie-Erzeugung zu Ende. Die Solaranlagen in Deutschland produzierten 2011 mehr als 18 Milliarden Kilowattstunden Strom, teilte der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) zum Jahreswechsel mit. Das sind 60 Prozent mehr als noch im Vorjahr und entspricht in etwa dem Stromverbrauch von Thüringen - einer Strommenge, mit der rechnerisch 5,1 Millionen Haushalte ein Jahr lang versorgt werden können. Auch die Solarwärme-Nutzung legte 2011 nach Verbandsangaben deutlich zu. "Solarenergie ist zum unentbehrlichen Bestandteil für eine erfolgreiche Energiewende geworden", sagte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. |
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3. January 2012 Reaktionen auf die Energy Roadmap 2050 der EU-KommissionAm 15.12.2011 hat Energiekommissar Günther Oettinger den Energiefahrplan 2050 der Europäischen Kommission für den Umbau der Energieversorgung in Europa vorgestellt. Er beinhaltet Maßnahmen, die in den nächsten Jahren ergriffen werden müssen, um bis 2050 die Treibhausgasemissionen um 80 bis 95 Prozent zu reduzieren. Der Energiefahrplan definiert neue Initiativen für eine europäische Energiepolitik, die über das Jahr 2020 hinaus Wirkung entfaltet. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau erneuerbarer Energien und die Steigerung der Energieeffizienz. |
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13. December 2011 Neue Zahlen zeigen: Die Energiebilanz deutscher Altbauten ist schlecht Nach neuen Berechnungen der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) hat der überwiegende Teil deutscher Altbauten eine schlechte Energiebilanz. Rund 70 Prozent der Gebäude, die vor 1979 gebaut wurden, haben überhaupt keine Dämmung und bei 20 Prozent ist sie unzureichend. Nur rund 10 Prozent der Altbauten in Deutschland haben eine Dämmung, die aktuellen Anforderungen genügt. Ein ähnlich schlechtes Bild ergibt sich bei den Heizungsanlagen in deutschen Kellern. Von den 18 Millionen Heizungsanlagen im Bestand sind rund 13 Millionen veraltete Gas- und Ölkessel. Somit entsprechen 70 Prozent der Heizungsanlagen nicht dem Stand der Technik. |
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29. November 2011 Große Erwartungen an UN-Klimakonferenz in Durban Experten und Klimaforscher warnen derzeit vor zu großen Erwartungen der Klimakonferenz in Durban. Bis zum 9. Dezember verhandeln Delegationen aus 183 Ländern über ein neues Klimaschutzabkommen zur Bekämpfung des Klimawandels. Insbesondere der CO2-Ausstoß der Welt steht auf der Tagesordnung. Der Handlungsdruck ist derzeit größer denn je, da die Zeit zur Beschränkung des Temperaturanstiegs auf maximal zwei Grad davon läuft. Das belegen neueste wissenschaftliche Studien. |
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22. November 2011 Evaluierung Erneuerbare Energien: KfW-Programme sind wichtiger Baustein für die EnergiewendeDie KfW-Programme zur Förderung Erneuerbarer Energien leisten einen bedeutenden Beitrag zur Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung und sind damit ein wichtiger Baustein für die Energiewende in Deutschland. Dies zeigen die Ergebnisse der Evaluierung der inländischen Programme der KfW Bankengruppe im Bereich Erneuerbare Energien für den Förderjahrgang 2010 durch das Stuttgarter Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW). |
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10. November 2011 RAL-Richtlinien definieren Standards bei der Elektroinstallation / Neue Plus-Ausstattungswerte zur Vorbereitung von GebäudesystemtechnikTÜV, GS-Prüfzeichen oder Energy Star: Viele Gütesiegel geben im Produktdschungel Orientierung und Sicherheit. Auch die RAL-Siegel, die vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung vergeben werden, stehen für Verbraucherschutz in vielen Lebensbereichen. Viele kennen diese beispielsweise von Wandfarben – dass RAL-Richtlinien aber auch für die elektrische Ausstattung von Wohnungen existieren, wissen die meisten Verbraucher nicht. |
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7. November 2011 Energieverbrauch sinkt wegen milder Witterung - Erste Jahresschätzung: Kohle und Erneuerbare legen zu Öl und Gas im MinusDer Energieverbrauch in Deutschland wird in diesem Jahr voraussichtlich um rund 4 Prozent sinken. Nur ein starker und andauernder Kälteeinbruch könnte nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) zu einer stark abweichenden Entwicklung führen. |
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2. November 2011 Neue Institution vermittelt zwischen Verbrauchern und Energieversorgern - Schlichtungsstelle Energie nimmt ihre Arbeit aufIn Berlin hat am 1.November die neue Schlichtungsstelle Energie ihre Arbeit aufgenommen. Mit der Schlichtungsstelle haben Verbraucher ab sofort die Möglichkeit, kurzfristig und kostenlos ein außergerichtliches Schlichtungsverfahren in Anspruch zu nehmen. Private Haushaltskunden können sich beispielsweise mit Anliegen zum Wechsel des Erdgas- oder Stromversorgers, zur Höhe von Bonus- und Abschlagszahlungen oder bei einer strittigen Ermittlung der verbrauchten Energiemenge an die Schlichtungsstelle wenden. |
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