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22. August 2006
Dank Biodiesel-Anlage
Ergebnisse: Die Biopetrol Industries AG hat im ersten Halbjahr 2006 den Konzernumsatz um 96 Prozent auf 62,3 Mio. Euro gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) blieb im Konzern mit knapp 2,0 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Im gleichen Zeitraum sank die Bruttoergebnismarge auf 8,3 Prozent (Vorjahr: 11,4 Prozent), teilte der Konzern mit. Gründe dafür seien Altverträge, die zum 30. Juni 2006 ausliefen, und die anhaltende Diskussion über die Besteuerung von Biokraftstoffen. Ferner sind im Halbjahresergebnis erhöhte Aufwendungen für den Personalaufbau in den neuen Werken Rostock und Rotterdam sowie für die Ausrichtung der Konzerninfrastruktur auf das geplante Wachstum enthalten. Der Konzern-Periodenüberschuss stieg aufgrund eines höheren Finanzergebnisses und geringerer Steuerlast um rund 45 Prozent auf 1,5 Mio. Euro. Das Periodenergebnis je Aktie beträgt 0,04 (Vorjahr: 0,03) Euro. Umsatzplus durch Biodiesel-Anlage: Der Umsatzzuwachs resultiert nach Konzernangaben aus der Erweiterung der Biodiesel-Anlage in Schwarzheide im dritten Quartal 2005 von 100.000 auf 150.000 t pro Jahr. Durch die störungsfreie kontinuierliche Produktion sei der Absatz im ersten Halbjahr 2006 auf 74.788 t Biodiesel (Vorjahr: 45.452 t) gesteigert worden. Der wesentliche Teil des Umsatzes entfällt mit rund 93 Prozent auf Biodiesel, weitere 5 Prozent Pharmaglycerin. Der Rest betrifft Pflanzenöle und andere Koppelprodukte. Positiver Cashflow: Erstmals erwirtschafte die Biopetrol Industries einen positiven operativen Cashflow. Dieser lag mit 5,0 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert von – 4,8 Mio. Euro. Die Bilanzsumme stieg auf 75,3 Mio. Euro aufgrund des erhöhten Geschäftsvolumens. Die Eigenkapitalquote liegt bei 86 Prozent (31. Dezember 2005: 88,7 Prozent). Investitionen: In den ersten sechs Monaten 2006 investierte Biopetrol in den Aufbau der Werke Rostock und Rotterdam 25,6 Mio. Euro. Für weitere Investitionen in Rotterdam liegen entsprechende Finanzierungszusagen vor. Damit ist der bisher geplante Aufbau der Kapazitäten finanziell abgesichert. Per 30. Juni 2006 betrugen die flüssigen Mittel 14,5 Mio. Euro. Neues Werk: Die Inbetriebnahme des Werkes in Rostock soll planmäßig im Oktober/November 2006 erfolgen. Die Gesamtkapazität der Gruppe wird damit auf zunächst 300.000 t und ab 2007 auf über 350.000 t pro Jahr erhöht. Die Inbetriebnahme des Werkes in Rotterdam/Niederlande ist für das dritte Quartal 2007 vorgesehen, so dass dann die gesamte Biodieselproduktionskapazität des Unternehmens 750.000 t pro Jahr betragen wird. Für das zweite Halbjahr 2006 ist das Management der Biopetrol Industries zuversichtlich, durch das Auslaufen ungünstiger Alt-Lieferverträge sowie den Wegfall von Einmaleffekten einen höheren Konzernüberschuss gegenüber dem ersten Halbjahr zu erzielen. Quelle: Biopetrol AG | ||
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