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23. August 2006

Wichtiger Meilenstein

Der erste Offshore-Windpark ist genehmigt!

Der Umweltminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Prof. Dr. Wolfgang Methling, hat heute in Warnemünde gemeinsam mit dem Leiter der Genehmigungsbehörde des Staatlichen Amtes für Umwelt und Natur Stralsund, Reinhard Stahlberg, die 2. Teilgenehmigung für den Offshore-Windpark Baltic I erteilt. Für den Vorhabensträger, die Offshore Ostsee Wind AG aus Börgerende, nahmen die Vorstände Dr. Gernot Blanke und Carlo Schmidt die Genehmigung entgegen.

Inhalte der Genehmigung: Die 2. Teilgenehmigung beinhaltet die Errichtung und den Betrieb der elektrotechnischen Netzanbindung (Kabelsysteme) innerhalb der 12 sm-Zone sowie im Landbereich und den Betrieb einer Umspannplattform mit Windmessmast. Die 1. Teilgenehmigung, die den Windpark mit 21 Offshore-Windenergieanlagen sowie deren Parkverkabelung umfasst, war bereits am 31. März 2006 erteilt worden. Damit liegt das erste in Deutschland bis zum Netzanschlusspunkt komplett durchgenehmigte Offshore-Windenergieprojekt vor.

Wichtiger Meilenstein: Das Unternehmen hat damit einen wichtigen Meilenstein zur Realisierung des ersten deutschen Offshore-Windparks in der 12 sm-Zone der Ostsee erreicht. Dabei handelt es sich um den Bau und Betrieb von 21 Offshore-Windenergieanlagen der Multi-Megawattklasse ca. 15-16 km vor der Küste des Darß bei Wassertiefen zwischen 16 und 19 m. Das Vorhaben liegt innerhalb eines im Landesraumentwicklungsprogramm von Mecklenburg-Vorpommern ausgewiesenen Eignungsgebietes für die Offshore-Windenergienutzung. Die Leistung des Windparks reicht aus, um jährlich ca. 57.000 Haushalte mit umweltfreundlich erzeugtem Strom zu versorgen.

Zeitplan zur Realisierung: Nach dem derzeitigen Zeitplan ist eine Realisierung des Vorhabens ab 2007/2008 geplant. Vorstand Dr. Gernot Blanke, zuständig für Investment und Finanzen und zugleich Vorstandsvorsitzender der WPD AG (Bremen), zeigt sich zuversichtlich: „Mit der Realisierung des Vorhabens werden umfangreiche Investitionen ausgelöst. Derzeit arbeiten wir mit Hochdruck an einem passenden Modell“.

Rostock als Kompetenzzentrum: Zeitnah mit der Realisierung des Projektes soll der Standort Rostock zum Offshore-Kompetenzzentrum ausgebaut werden, denn: „Wo immer möglich, sollen Unternehmen aus der Region in die Wertschöpfungskette eingebunden werden“, so der Vorstandsvorsitzende Carlo Schmidt. 

Quelle: Offshore Ostsee Wind AG

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