17. October 2006
Deckenfluter leuchten günstiger mit Energiesparlampen
Im Herbst und Winter spielt die richtige Beleuchtung für das Wohlbefinden eine große Rolle. Besonders Deckenfluter sind beliebt, weil sie eine behagliche Atmosphäre schaffen. Doch mit Halogenlampen betrieben können sie schnell zur Kostenfalle werden.
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Viele der marktüblichen Deckenfluter werden mit 300- oder sogar 500-Watt-Halogenlampen betrieben und verbrauchen dadurch sehr viel Strom. Bei einem angenommenen Strompreis von 17 Cent/kWh verursacht ein einziger 300-Watt-Deckenfluter, der täglich ca. 2,5 Stunden in Betrieb ist, jährliche Stromkosten von knapp 50 Euro. Ein Deckenfluter mit 500-Watt-Halogenlampen kommt sogar auf Stromkosten von knapp 80 Euro im Jahr. Die Kosten für den Strom sind damit bei einigen Modellen schon
nach kurzer Zeit höher als der ursprüngliche Kaufpreis der gesamten Leuchte.
Kommt jedoch ein Deckenfluter zum Einsatz, der mit herkömmlichen Glühlampen betrieben wird, können die Glühlampen durch Energiesparlampen ausgetauscht werden. Ersetzt man zum Beispiel eine 100-Watt-Glühlampe durch eine 20-Watt-Energiesparlampe, können bis zu 80 Prozent der Stromkosten für Beleuchtung gespart werden. Und nutzt man dimmbare Energiesparlampen, kann zudem die Lichtintensität je nach Wunsch individuell eingestellt werden. Hier hilft der Fachhändler.
Wie stromeffizient eine Lampe tatsächlich ist, erkennt der Verbraucher am EU-Label, das auf der Produktpackung zu finden ist. Es teilt die Lampen in Energieeffizienzklassen ein. Die Einteilung reicht dabei von Energieeffizienzklasse A (sehr effizient) bis G (ineffizient). Herkömmliche Glühlampen verbrauchen viel Strom, so dass sie bestenfalls mit Klasse D eingestuft werden. Die für Deckenfluter üblichen 230-Volt-Halogenlampen findet man in den Klassen D und E. Energiesparlampen hingegen erhalten aufgrund ihrer Stromeffizienz die Klasse A oder B.
Quelle: dena
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