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2. April 2007

Rußen wird teuer: neue Steuer für Diesel-Fahrer beschlossen

Wer künftig seinen Diesel ohne Rußpartikelfilter fährt, zahlt 1,20 Euro pro 100 ccm mehr Steuer. Das Gesetz ist erlassen und gilt seit dem 1. April. Wer einen Partikelfilter nachrüstet, bekommt vom Staat rückwirkend zum Jahresbeginn 2007 330 Euro Steuergutschrift und wird künftig bei der KfZ-Steuer belohnt.

Rußen wird teuer: neue Steuer für Diesel-Fahrer beschlossen

Folgende sind die Punkte, die seit 1. April 2007 gelten:

  • Für mit einem Rußfilter nachgerüstete Diesel-Pkws gibt es eine befristete Steuerbefreiung von bis zu € 330,-.
  • Begünstigt sind Nachrüstungen in der Zeit vom 1.1.2006 bis 31.12.2009. Diese sollen mit € 300,- gefördert werden.
  • Sofortige Nachrüstungen schmälern die Steuer noch rückwirkend zum 1.1.2007.
  • Die nachgerüsteten Rußfilter müssen die verkehrsrechtlich vorgegebenen Partikel-Minderungsstufen nach Anlage XXVI zur Straßenverkehrs-Zulassungsordnung einhalten.
  • Für Diesel-Neuwagen, die bei Erstzulassung ab 2007 keinen Filter an Bord haben, sind einmalig 300 Euro Zuschlag zur Kfz-Steuer fällig.
  • Wer seinen filterlosen Diesel nicht nachrüstet, zahlt 2008 und 2009 einen Zuschlag zur Kfz-Steuer von jeweils 40 Euro. Wichtig: Dieser Zuschlag gilt auch für filterlose Diesel nach der aktuellen Schadstoffnorm Euro 4.

Die Konsequenz aus den Beschlüssen ist: Wer einen Filter nachrüstet, spart 380 Euro KfZ-Steuer. Dies sollte einen klareren Anreiz bedeuten, in den im Schnitt rund 700 Euro teuren Nachrüst-Saubermann zu investieren und dabei Gutes für seinen Geldbeutel und für das Klima zu tun.

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