14. September 2007
Materialdaten für die energetische Altbausanierung
Die neue Datenbank MASEA umfasst eine Sammlung von Materialkennwerten - von historischen Baustoffen bis zu hygrothermischen Materialkennwerten - womit Probleme bei der Altbausanierung wie Schimmel, Korrosion usw. vermieden werden können. Die Datenbank wird ständig erweitert und der Download ist kostenlos.
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Bei der energetischen Altbausanierung können Probleme mit Schimmelpilzbefall oder Korrosion auftreten, wenn die feuchtetechnischen Eigenschaften der ursprünglich verbauten Baustoffe nur unzureichend bekannt sind. Für historische Materialien, die im Gebäudebestand vorgefundenen werden, behilft man sich oft mit den bauphysikalischen Kennwerten moderner Produkte, da genauere Daten nicht verfügbar sind. Entsprechend begrenzt fällt auch die Auswahl für die eingesetzten Reparaturbaustoffe aus. Hier fehlte bisher eine zusammenhängend verfügbare und umfängliche Sammlung hygrothermischer Materialkennwerte, die auch als Basis für die verfügbare Planungssoftware genutzt werden kann.
Neben bekannten Baustoffen sind dort auch hygrothermische Eigenschaften von Baumaterialien vertreten, die heute nicht mehr verwendet werden, aber in Altbauten vorgefunden werden. Planungsfehler durch falsch eingeschätztes Materialverhalten könnten in Zukunft besser vermieden werden. Für energetische Planungssoftware stellt das Instrument eine breitere Berechnungsbasis zur Verfügung. Verschiedene Programme greifen in ihrer aktuellen Version bereits online auf die Materialdatenbank MASEA zu.
MASEA soll laufend erweitert und dabei um aktuelle und neue Baustoffe ergänzt werden. Daher steht sowohl Baustoffherstellern als auch Forschungseinrichtungen ein geschützter online-Zugang zur Verfügung. Aktuell enthält die Datenbank 475 Materialien.
Download: bine.info/pdf/publikation/projekt0707internetx.pdf
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