3. September 2008
Förderprogramm für Mini-KWK- und Kältenanlagen
Im Rahmen seiner Klimaschutzinitiative fördert das Bundesumweltministerium ab sofort Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mit einer Leistung bis 50 Kilowatt sowie hoch energieeffiziente gewerbliche Kälteanlagen mit einem Stromverbrauch von mindestens 150.000 Kilowattstunden pro Jahr.
 | Eine Mini-KWK-Anlage für alle gasförmigen Brennstoffe. Der Strom-Wärmeanteil beträgt etwa 1:3. Foto: IKZ  |
Förderanträge können ab heute beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden. Dabei sind Zuschüsse bis 15.000 Euro für Mini-KWK-Anlagen und bis zu 15 Prozent des Investitionsaufwandes bei gewerblichen Kälteanlagen möglich. Hierfür müssen mindestens 35 Prozent Energieeinsparung erreicht werden. Die Fördergelder stammen aus dem Verkauf von Emissionszertifikaten.
KWK-Anlagen nutzen Energie besonders effizient, weil sie Strom und nutzbare Wärme gleichzeitig erzeugen. In Zeiten steigender Energiepreise helfen sie auch erheblich Kosten zu sparen – sowohl für Privathaushalte als auch im gewerblichen Bereich.
Wie eine eigene KWK-Anlage erfolgreich betrieben werden kann, zeigt die neue Broschüre „Energie Dreifach Nutzen, Strom, Wärme und Klimaschutz: Ein Leitfaden für kleine Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (Mini-KWK)". Anhand von Praxisbeispielen und einer ausführlichen Darstellung der steuerlichen und rechtlichen Grundlagen informiert der Leitfaden über Fördermöglichkeiten der neuen Mini-KWK-Anlagen und über die Neuerung des neuen KWK-Gesetzes im Hinblick auf Mini-BHKW. Broschüre zu bestellen unter: http://www.bmu.de/klimaschutzinitiative/downloads/doc/42157.php.
Alles zu den Förderanträgen unter www.mini-kwk.de bzw. www.kaelte-effizient.de.