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10. October 2011

Photovoltaikanlagen - Ertrag sichern, Enttäuschungen vermeiden

Sonnenenergie ist eine Quelle der erneuerbaren Energie, die nahezu unbegrenzt zur Verfügung steht. Etwa 2,3 Millionen Photovoltaik- und Solarthermieanlagen sind in Deutschland zurzeit in Gebrauch. Im Jahr 2010 produzierten Sie rund 12,0 Milliarden Kilowattstunden Strom und 5,2 Milliarden Kilowattstunden Wärme. Das sind jeweils 0,2 und 0,4 Prozent des Gesamtverbrauchs an Strom und Wärme.

© Uwe Steinbrich  / pixelio.de
© Uwe Steinbrich / pixelio.de

Auf Grund fallender Modulpreise ist es trotz jährlich sinkender Einspeisevergütung nach wie vor wirtschaftlich attraktiv in eine Photovoltaik-Anlage zu investieren. Die Wirtschaftlichkeit ist jedoch davon abhängig, dass die Anlage technisch optimal ausgelegt und fachmännisch installiert wird. Nur so sind die prognostizierten Erträge, die voraussichtliche Amortisationszeit und die Sicherung der Kreditraten gewährleistet.

Die optimale Auslegung einer Photovoltaik-Anlage entscheidet über die Maximierung des energetischen Ertrages und die Minimierung der Amortisationszeit der jeweiligen Anlage. Die Herausforderung einer seriösen Anlagenplanung besteht darin, die Auswirkungen der wichtigsten Parameter auf den Ertrag und die Investitionskosten so zu planen und zu realisieren, dass die Wirtschaftlichkeit der Anlage sicher ist.

Immer wieder beklagen Anlagenbesitzer einen zu geringen Ertrag. Dies resultiert daraus, dass neben falscher Auslegung und ungünstiger Verschaltung der Komponenten zum Teil vor allem grundlegende Planungserfordernisse missachtet werden. Oft zeigt ein Blick auf die Anlage bereits, dass eine Ursache offensichtlich in der Anordnung der Module liegt. So kann eine Niederspannungsleitung sowie ein Strom- oder Antennenmast einen Teil der Module verschatten. Was so harmlos und vernachlässigbar aussieht, ist aber ein gravierender Fehler. Spezialisten wissen, dass selbst geringe Verschattungen bei Photovoltaikanlagen zu überproportional hohen Ertragseinbußen führen können.

Eine seriöse und fachkundige Planung und Auslegung der Anlage berücksichtigt bei der Auswahl und Verschaltung der Module zunächst die individuellen Standortbedingungen, wie Dachneigung, eventuelle Verschattung und natürlich die Ausrichtung. In Deutschland erreicht man die höchsten Erträge bei einer Ausrichtung der Module nach Süden und einer Neigung von etwa 35 Grad.

Die Zukunft liegt im Sonnenlicht - und garantiert weiterhin Komfort und Wohlstand - ohne Ressourcenausbeutung.

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