Beleuchtung – wie Ihnen ein sparsames Licht aufgehen kannDie Energiekosten für Beleuchtung belaufen sich in einem durchschnittlichen Haushalt auf 10% des gesamten Stromverbrauchs. Damit verbraucht die Beleuchtung ebenso viel Energie wie Kochen und Backen. Neben dem Kühlen und Gefrieren lässt sich bei der Beleuchtung am meisten Strom sparen. Bis zu 50% der Kosten für Beleuchtung können in einem Haushalt eingespart werden. Achten Sie beim Kauf neuer Lampen auf das Energielabel! Es gibt an, wie energieeffizient die Lampe Strom verbraucht. Die Energieeffizienzklassen reichen von A für „sehr sparsam“ bis G für „hoher Stromverbrauch“. Stiftung Warentest oder Ökotest nehmen auch immer wieder die Beleuchtung in ihre Testreihen, die nachgelesen werden können. Glühlampen: Eine normale Glühbirne benutzt 90 bis 95% des verbrauchten Stroms, um Wärme zu erzeugen. Nur der geringe verbleibende Rest von 5 bis 10% wird in Licht umgewandelt. Dies ist eine denkbar schlechte Bilanz auf der Stromrechnung. Glühlampen sind in der Skala des EU-Energielabels zwischen den Energieeffizienzklassen D und G eingestuft. Die Glühlampe enthält in einem Glaskolben eine Glühwendel, die nach cirka 1.000 Betriebsstunden durchglüht. Eine kurze Lebensdauer. Halogenlampen: Halogenlampen sind verbesserte Glühlampen. Sie werden entweder an 12-Volt-Niederspannung oder an Netzspannung betrieben. Neben der gesteigerten Energieausbeute ist auch ihre Lebensdauer mit etwa 2.000 Betriebsstunden rund doppelt so hoch wie die von Glühlampen. bei der Halogenlampe werden immerhin 15% des elektrischen Stroms in Licht umgewandelt. Wenn sie eine Infrarot-Beschichtung haben, steigert sich die Effizienz auf 20%. Ihre Effizienzklasse liegt bei D und E. Trennen Sie Netzgeräte für Halogenlampen nach dem Ausschalten vollständig vom Netz. So sparen Sie den Stand-by-Strom. Leuchtstofflampen: Die Leuchtstofflampe ist ein Glasrohr, das mit einem Quecksilber-Edelgas-Gemisch gefüllt ist. Im Gegensatz zu den anderen gebräuchlichen Lampenformen verbraucht sie wenig Energie und zeichnet sich durch eine lange Lebensdauer aus: In der Regel kommen Leuchtstofflampen auf 10.000 und mehr Betriebsstunden. Da sie aber für gewöhnlich größer und schwerer sind als Glühbirnen, sind sie nicht überall einsetzbar. Zudem fällt giftiger Sondermüll an, der entsorgt werden muss. Energiesparlampen (ESL): Die Energiesparlampe ist eigentlich eine kompakte und gefaltete Form der Leuchtstofflampe mit integriertem elektronischem Vorschaltgerät und Schraubsockel. Ihre Stromausnutzung liegt bei 35% - das bedeutet, dass sie für das gleiche Licht cirka fünf Mal weniger Strom wie eine Glühlampe braucht. Energiesparlampen befinden sich in den Effizienzklassen A und B. Der Verbrauch der ESL ist um rund 80% geringer als der einer normalen Glühlampe. Jede Energiesparlampe spart also im Laufe ihres Lebens - das im Schnitt 10.000 Betriebsstunden lang sein kann - rund 80 Euro Stromkosten ein. Form und Farbe der ESL: Für jeden Einsatzzweck gibt es heute Energiesparlampen. Die Form der Lampe hängt von ihrem Einsatzzweck ab: eine Lampe mit Reflektor passt in einen Strahler, eine mit Glühbirnenform oder Großkolben beispielsweise in eine Hängeleuchte. Neuerdings werden immer kleinere ESL entwickelt, die mittlerweile sogar Reflektorlampen und die noch kleineren Halogenreflektorlampen ersetzen können. Die Ausführungen der ESL sind heutzutage auch in den Farben „warmweiß“ und sogar „extra-warmweiß“ erhältlich, die ein gemütliches Licht und eine kuschelige Atmosphäre in Wohnräumen erzeugen. Für Arbeitsplätze oder Hausflure kann man die Farben „neutralweiß“ oder „tageslichtweiß“ wählen. Schalten Sie generell die Beleuchtung nur im Bedarf an und wählen Sie Energiesparlampen mit Vorheizfunktion für Lampen, die häufig ein- und ausgeschaltet werden. |

















